Erfahrungsberichte Trainees

Berufseinstieg in Corona-Zeiten

„Da wir nichts an der aktuellen Situation ändern können, sollten wir die Zeit des Lockdowns als Chance betrachten. Die Chance etwas Neues zu wagen..."

 

 

 

 

Laurin Wünsch
Trainee 
SKS Solutions
 

Gemeinsam mit drei weiteren Trainees war es im Oktober 2020 soweit. Mit einem frischen Uniabschluss und einem Trainee-Vertrag der SKS Solutions in der Tasche, standen wir in Potsdam in der Lobby und lernten uns erstmals kennen, mit Abstand und Maske natürlich. Nach einer kleinen Einführung und der Übergabe von Laptop und Smartphone, gab es eine Bürotour. Obwohl in dieser Zeit die Inzidenzwerte gering waren, trafen wir nur vereinzelt Mitarbeiter an und das sollte die nächsten Tage und Monate auch so bleiben. Das Highlight der ersten Woche war definitiv das gemeinsame Abendessen mit allen Trainees, den anwesenden Mentoren und Mentorinnen und Bereichsleiter und Bereichsleiterinnen sowie unserem Geschäftsführer. Es blieb das erste und bisweilen auch letzte physisch stattfindende Event zum Socializing.

Bereits einige Tage später fand der virtuelle Welcome Day statt. Obwohl als eher soziale und informelle Veranstaltung geplant, war es gut, dass der Tag eine gewisse Struktur hatte und zwischendurch mit einem Spiel oder Quiz die Stimmung aufgelockert wurde. So kam man auch per Webcam ins Gespräch ohne unangenehmes Schweigen oder belangloses Gequatsche über das Wetter. Schon in normalen Zeiten ist es eine Herausforderung, sich in einem komplett neuen Unternehmensumfeld zurecht zu finden und seine neuen Kollegen und Kolleginnen kennenzulernen. Daher war ich froh, dass wir zumindest im Oktober noch einige Präsenzschulungen besuchen durften.

Ab November wurde auch das Traineeprogramm auf 100 % Homeoffice umgestellt. Ich denke, gerade aufgrund unserer geringen Berufserfahrung und der daher auch noch nicht besonders ausgeprägten Arbeitsgewohnheiten fiel der Umstieg erstaunlich leicht. Nach und nach zeigten sich auch die vielen Vorteile, die das Arbeiten im Homeoffice bietet, wie zum Beispiel die Zeitersparnis für die Wege von und zur Arbeit oder die Möglichkeit fast immer leger gekleidet arbeiten zu können.

SKS bietet die notwendige Infrastruktur (MS Teams, gute Laptops, …) für das Arbeiten zuhause. Viel wichtiger ist aber der Wille, Schulungen auch Online attraktiv zu gestalten und die Möglichkeit, seine Kollegen und Kolleginnen einfach spontan anrufen zu können. Da wir nichts an der aktuellen Situation ändern können, sollten wir die Zeit des Lockdowns als Chance betrachten. Die Chance etwas Neues zu wagen (z. B. digitaler Mandantentag 2020), stetig weiter zu digitalisieren und somit Papier und Verkehrsemissionen zu verringern (z. B. digitale Schulungen). Die Chance auch den Kunden zu zeigen, dass viele Arbeiten auch remote stattfinden können und die Produktivität zuhause sogar höher sein kann als im Großraumbüro.

Das Traineeprogramm hat mir gezeigt, dass es möglich ist rein digital kollegiale Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Und gerade zwischenmenschliche Beziehungen sind im Beratungsgeschäft besonders wichtig, um Kunden langfristig zu binden. Aus meiner Erfahrung empfehle ich: macht Small Talk über MS Teams, schaltet ab und an mal die Kamera an, ruft einfach durch, statt eine lange Mail zu schreiben und vergesst nicht zuhause auch Arbeitspausen einzulegen.

Man soll einfach das Beste aus dieser Zeit machen.  Wenn es wieder möglich ist, freue ich mich riesig auf mein erstes Firmenevent wie das Sommerfest oder die Weihnachtsfeier.

 

zurück zu „Traineeprogramm“

Impressionen aus der Sicht eines Trainees

„Jeder war super hilfsbereit und dazu gewillt, uns den Einstieg so einfach wie möglich zu gestalten.“

 

 

 

 

 

Daniel Piwowarski
Trainee
SKS Solutions

Das On-Boarding bei der SKS Solutions war sehr angenehm. Man hat sich direkt wohlgefühlt, da alle per du sind und man direkt die Offenheit des Unternehmens gespürt hat. Jeder war super hilfsbereit und dazu gewillt, uns den Einstieg so einfach wie möglich zu gestalten. Bei einem gemeinsamen Abendessen konnte man sich zudem noch bei einer lockeren Atmosphäre näher kennenlernen, was das Ganze perfekt abgerundet hat. 

Der aktuellen Lage geschuldet fanden fast alle Schulungen Online statt. Anfangs war es gewöhnungsbedürftig, aber ich würde sagen, dass es zumindest für uns Trainees inzwischen zur Normalität geworden ist. Meiner Meinung nach wäre es bei manchen Schulungen jedoch besser gewesen, diese vor Ort zu absolvieren, wo uns der Dozent hätte über die Schulter schauen und gegebenenfalls schneller hätte eingreifen können. Trotz allem muss man sagen, funktioniert das Ganze wirklich gut. Trotzdem vermisst man den persönlichen Kontakt zu den Kollegen und Kolleginnen. Vor allem als Trainee ist es immer schön, neue Kollegen und Kolleginnen kennen zu lernen und auch mal vor Ort zu sein, um auch eine gewisse Bindung zu den Kollegen und Kolleginnen aufzubauen. Falls aber noch ein bisschen Zeit übrig bleibt, ist ein kleines Schwätzchen natürlich auch per Teams nicht ausgeschlossen.

Meine Vorstellung als Berater tätig zu sein, war natürlich damit verbunden oft und viel zu reisen. Die größte Reise, die ich aktuell tätige, ist die von meinem Schlafzimmer bis hin zu meinem Schreibtisch, aber auch daran hat man sich mittlerweile gewöhnt.

Wie bei allen Dingen im Leben hat alles seine Vor- und Nachteile. So auch das Homeoffice. Ich muss aber ehrlich sagen, dass es aktuell mehr Vorteile als Nachteile mit sich bringt. Meiner Meinung nach sind wir als Trainees bei der SKS Solutions sehr gut aufgehoben und ich freue mich schon jetzt auf die bevorstehende Zeit.

 

zurück zu „Traineeprogramm“

Aus dem Leben eines Trainees

„Die Einarbeitung und Übernahme von Projekt-Aufgaben erfolgte als schöner fließender Übergang. Hier haben sich dann, trotz physischem Abstand, gute kollegiale Beziehung entwickelt.“

 

 

René Heber
Trainee
SKS Solutions

Seit Oktober 2020 bin ich mit drei weiteren Kollegen Trainee im Bereich Core Banking. Im Oktober selbst hatten wir noch vor Ort Schulungen und Treffen auf Abstand in Potsdam und Frankfurt. Mit der Anreise zu und der Abreise von den Seminaren kam sogar ein wenig das Beratergefühl auf. Dies hat sich dann, aufgrund der Pandemie aber auch schon wieder erledigt. Im November 2020 wurden wegen Corona alle Tätigkeiten ins Homeoffice verlagert, wo wir uns Stand heute,  im April 2021, immer noch befinden. Hier entwickelte sich dann für mich das Bild des digitalen IT-Beraters. 

Die Umstellung auf Online-Schulungen hatte größtenteils keinen merklichen Einfluss (fachlich betrachtet). Ich habe das Gefühl, dass wir Trainees den Lernstoff gut vermittelt und umgesetzt bekamen. Die Trainer und Dozenten gaben sich merklich Mühe, die Online-Umsetzung abwechslungsreich und interaktiv zu gestalten. Der Nachteil war selbstverständlich, dass das soziale Miteinander dabei leider eher auf der Strecke blieb, da kein entspannter Smalltalk an der Kaffeemaschine möglich war und selten in den kurzen Zwischenpausen geplaudert werden konnte. Die Kolleginnen und Kollegen persönlich besser kennen zu lernen vermisse ich definitiv.

Trotzdem finde ich den Umgang mit der Situation gut organisiert. Für mich ging es dann Mitte Dezember 2020 relativ früh ins erste Projekt, wo ich bis heute fest eingespannt und Teil des Teams bin. Die Einarbeitung und Übernahme von Projektaufgaben erfolgte als schöner fließender Übergang. Hier haben sich dann, trotz physischem Abstand, gute kollegiale Beziehung entwickelt. Ein besonders effizientes Zusammenarbeiten entwickelte sich über MS-Teams, da es so sehr einfach und schnell möglich ist, jemanden zu erreichen oder kurz zusammen über etwas zu diskutieren. Das gilt vor allem auch für Telkos mit Kunden, um diese z. B. durch ein Programm zu führen und einzelne Schritte und Funktionen zu erläutern. Hier finde ich es praktisch, dass Online im Homeoffice zu erledigen, da z. B. die Zeit für An- und Abreise zu kurzen Meetings eingespart wird. 

Einige Traineeschulungen habe ich projektbedingt verschieben müssen. Hier finde ich es jedoch gut geregelt, dass ich auf diese Schulungen nicht verzichten muss, sondern die Schulung beim nächsten Termin nachholen kann. Schließlich macht das Projekt – trotz stabilem Stress – Spaß und ich lerne viel „on the job“. Ich würde mich auch wieder dafür entscheiden.

 

zurück zu „Traineeprogramm“

Trainee-Erfahrungen aus dem Home Office

Sowohl am Anfang, Vorort, als auch jetzt, online, spüre ich die Kultur von SKS. Alle Kollegen und Kolleginnen, mit denen ich bis jetzt zu tun hatte, waren enorm nett, freundlich und hilfsbereit!“

 

 

Nikoloz Tarielashvili
Trainee
SKS Solutions

Zu meinem Glück, gab es im Oktober noch keinen Lockdown und alle Trainee Schulungen haben vor Ort stattgefunden. Ich bin so froh, dass ich in dieser Zeit zumindest einige Kolleginnen und Kollegen live kennenlernen konnte. Das gab mir eine gute Basis, mein SKS Netzwerk dann auch Online etwas erweitern zu können.

In meiner Abteilung Operations & Services treffen wir uns jeden Monat Online unter dem Motto „Let's have  a drink“ zum virtuellen Feierabendgetränk. Meiner Meinung nach ist das eine sehr gute Aktion. Ich denke, es ist wichtig sich mit Kollegen und Kolleginnen auch über Privates auszutauschen, dadurch bleiben wir nicht nur auf einer professionellen und faktischen Ebene, sondern bauen auch Beziehungen auf emotionaler Ebene auf – Berater Young Professional – Basis Kurs. Und ja, Online geht es etwas langsamer, aber das ist immer noch besser als gar nichts.

Wir Trainees haben bis jetzt sehr viele Schulungen absolviert und viele Informationen dazu erhalten, was man in der SKS so alles machen kann. Das hat mich positiv überrascht. Als ich mich beworben habe, war mir nicht klar, wie breit SKS aufgestellt ist! Das ist für mich sehr inspirierend, da es so viele Möglichkeiten der Entfaltung zulässt. Sowohl am Anfang, Vorort, als auch jetzt, online, spüre ich die Kultur von SKS. Alle Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich bis jetzt zu tun hatte, waren enorm nett, freundlich und hilfsbereit! Alle wollten mir helfen, etwas zeigen, neues erzählen und sogar schon ein bisschen quatschen. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass es auch online möglich ist, die Kultur so zu bewahren.

Vor Kurzem habe ich angefangen mich in einem Thema zu spezialisieren, und zwar in den ABAKUS! Anfangs habe ich erwartet, dass es anstrengend ist, den ganzen Tag online nur an einem Thema zu arbeiten. Aber Dank meiner sehr geduldigen und humorvollen Mentorin ging und geht dieser Prozess sowohl effektiv als auch mit einer Menge Spaß von statten. 

Derzeit haben wir begonnen, mich in die Hotline eines Kunden einzuarbeiten und bereits im Februar 2021 habe ich meinen ersten Telefonkontakt zum Kunden gehabt! Für Alle, die sich dafür interessieren, wie ein Homeoffice-Trainee-Tag aussieht, werde ich ehrlich und offen sein: „Genauso ähnlich, wie bei Euch!“. Morgens aufstehen, arbeiten und irgendwann mal kommt der Feierabend. Ich stehe normalerweise gegen 7 Uhr auf und bevor ich um 8 Uhr loslege, bereite ich mich ungefähr eine Viertelstunde vorab auf die Tagesthemen vor. Hier noch ein kleiner Tipp aus dem Alltag: Bereitet euer Mittagessen einen Tag vorher zu. So spart Ihr etwas Zeit, um in der Mittagspause einen schönen Spaziergang zu machen. Ich genieße das sehr, als kleine Unterbrechung der Onlinearbeit.

 

zurück zu „Traineeprogramm“